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Kaum Masern-Nestschutz

Mit Nestschutz bezeichnet man den Schutz für Säuglinge, den sie durch die Antikörper der Mutter erhalten.

Jetzt wurde mit einer Studie in Kanada festgestellt, dass dieser Nestschutz in Bezug auf Masern geringer ausfällt, als erwartet. Die Studie untersuchte Blutproben von 196 Säuglingen. Dabei wurde festgestellt, dass der Schutz durch die Antikörper der Mutter schon im Alter von 3 Monaten deutlich nachlässt. Bereits 20% der 1- monatigen Kinder haben keinen ausreichenden Schutz mehr. Bei der Gruppe der 3-monatigen Kinder waren 92% der Säuglinge nicht ausreichend geschützt. Man nimmt an, dass Frauen, die durch eine Masern-Impfung immunisiert wurden, diesen Schutz nicht im gleichen Maße weitergeben können, wie Frauen, die selbst an Masern erkrankt waren. Das größte Problem, dass hierbei entsteht, beruht darauf, dass Kinder frühestens mit 11 Monaten geimpft werden können. Eine zweite Impfung sollte im Alter zwischen 15 und 23 Monaten erfolgen. Erst nach der ersten Impfung sind die Kinder wieder geschützt. Eltern können nicht viel tun, um in der Zwischenzeit das Risiko zu senken.

Vor diesem Hintergrund ist die Masernimpfung im Umfeld so wichtig, denn die Säuglinge stecken sich bei älteren, infektiösen Kindern an – überall da, wo sie ihnen begegnen. Untersuchungen haben gezeigt, dass nahezu 95 % der Menschen, die mit dem Masernvirus in Kontakt kommen dann erkranken. Je mehr Kinder geimpft werden, umso weniger Kinder erkranken und können zur Gefahr für die Kleinsten werden. Denn Masern können schwere Folgeerkrankungen wie Lungenentzündung, Hirnentzündung (Enzephalitis) verursachen. Gerade für Kinder, die Masern im ersten Lebensjahr durchmachen, ist die Gefahr Jahre später an subakuten sklerosierenden Panenzephalitis (SSPE) zu erkranken besonders hoch. Bei dieser Krankheit wird das Gehirn zerstört, es kommt zu vielen neurologischen Störungen und schließlich verläuft diese Krankheit immer tödlich.

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Herzlich willkommen, Frau Beller!

Auch Frau Verena Beller wird das MEZ an der Godesburg mit ihrer Expertise bereichern und als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin bei uns arbeiten. Wir wünschen Frau Beller einen guten Einstand bei uns und freuen uns schon darauf, sie bald in unserem Team begrüßen zu dürfen – auf eine gute Zusammenarbeit!

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Herzlich willkommen, Frau Lindner!

Wir freuen uns, dass ab dem heutigen Tag Frau Daniela Lindner bei uns im MEZ an der Godesburg arbeitet. Sie ist Psychologin ergänzt das MEZ als SPV-Kraft optimal. Wir hoffen, Frau Lindner hat einen guten Start bei uns und heißen sie herzlich willkommen!

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Herzlich willkommen, Frau Karakas!

Wir dürfen eine neue Kollegin im MEZ an der Godesburg begrüßen: Frau Yurdagül Karakas wird unser  MEZ-Team als Kinder- und Jugendlichenpsychotherpeutin bereichern. Wir freuen uns, Frau Karakas bei uns begrüßen zu dürfen und ebenso auf eine gute Zusammenarbeit. Herzlich willkommen!

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Erkältungszeit – jetzt ist richtiges Händewaschen besonders wichtig.

20 Sekunden soll man sich nehmen, um sich mit gründlichem Händewaschen besser gegen Infektionen zu schützen, so die Empfehlung der WHO. Damit das früh in der Erziehung verankert wird, können Eltern das spielerisch mit ihrem Kindern einüben, z.B. mit Hilfe einer Sanduhr für 20 Sekunden. Für ältere Kinder hilft auch der Tipp, dass in dieser Zeit das Alphabet langsam aufgesagt werden kann.  Ob in Kita oder Schule, Kinder sind überall Bakterien und Viren besonders ausgesetzt. Schnell sammeln sie unsichtbare Krankheitskeime an ihren Händen und erhöhen das Risiko zu erkranken.

So geht richtiges Händewaschen:

Hände mit Wasser befeuchten und einseifen. Handinnenflächen und Handrücken aneinander reiben. Danach jeden einzelnen Finger reinigen, dabei auch die Fingernägel oben und unten und das Nagelbett nicht vergessen. Dazu kann man die Fingerkuppen auf den Handinnenflächen rubbeln. Zuletzt werden die Fingerzwischenräume gereinigt, indem man die Finger ineinandergreifen lässt, bevor dann das fließende Wasser alle Seifenreste wegspült.

Unter dem #waschenwiewalter finden Eltern eine komplette Anleitung. Besondere Aufmerksamkeit sollte auch dem Abtrocknen gelten, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren. Kommen Sie gut durch diese Jahreszeit – und behalten Sie das Händewaschen bei…..denn Ansteckungsgefahr gibt es doch immer.

 

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Achtung – Vertretung für die Kinderarztpraxis im MEZ

Liebe Patientinnen und Patienten,
Liebe Eltern,

bitte beachten Sie, dass die Kinderarztpraxis im MEZ an der Godesburg innerhalb des folgenden Zeitraumes nicht besetzt und deshalb geschlossen ist. Keine Sorge – für Vertretung ist natürlich gesorgt! Bitte denken Sie daran, zunächst anzurufen und sich anzukündigen, bevor sie die vertretenden Praxen aufsuchen:

07.10. – 21.10.2019
Vertretung durch:
Herr Dr. Helbling: Mainzer Str. 155, 53179 Bonn, Telefon: 0228 857085
Frau Dr. Schlossmacher: Röntgenstraße 6, 53177 Bonn, Telefon: 0228 333320
Praxis Dr. Sonntag & Vorndamme: Bernkasteler Str. 18, 53175 Bonn, Telefon: 0228 317015

 

Wenn Sie Rückfragen haben, melden Sie sich gerne bei uns.

Viele Grüße
Ihr MEZ-Team

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Herzlich willkommen, Frau Oswald!

Ab dem 01.10.2019 dürfen wir im MEZ an der Godesburg mit einer neuen Kollegin zusammenarbeiten: Tina Anne Oswald ist Dipl. Psychologin und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (VT) in Ausbildung und ist bei uns Mitarbeiterin im SPV-Team. Wir wünschen Frau Oswald ihr viel Spaß und Erfolg bei der Arbeit in unserem Team.

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Offene Sprechstunde bei seelischem Stress von Kindern und Jugendlichen

Es ist keine Terminvereinbarung oder Überweisung erforderlich!

Zeit: donnerstags, 16:00- 17:00

Beschreibung:
Die offene Sprechstunde bietet die unverbindliche Möglichkeit eines orientierenden Kurzkontaktes mit einem Facharzt. Diese richtet sich an alle Sorgeberechtigten, die Unsicherheiten in Bezug auf die seelische Befindlichkeit ihres Kindes oder Jugendlichen haben. Umgekehrt kann der Bedarf auch von den Kindern und Jugendlichen ausgehen, die einen Kontakt in eigener Angelegenheit wünschen. In jedem Fall ist die Begleitung eines Sorgeberechtigten erforderlich. Bei unserem Angebot geht es nicht um ein ausführliches Gespräch oder eine spezifische medizinische Abklärung. Vielmehr geht es um einen kurzen, gemeinsamen Ersteindruck. Es kann überlegt werden, ob ein geplanter Termin zum weiteren Kennenlernen, zur genaueren fachlichen Einschätzung, sinnvoll ist. Ggf. kann eine intensive Abklärung (Diagnostik) aus fachlicher Sicht indiziert sein.

Voraussetzungen:
1) gemeinsame Vorstellung des Kindes oder Jugendlichen in Begleitung eines Sorgeberechtigten (i.d.R. Eltern)
2) Vorlage Krankenkassenkarte des Kindes oder Jugendlichen
3) Vorbesprechung der aktuellen Vorstellung seitens der Sorgeberechtigten mit ihrem Kind oder Jugendlichen
4) kein Vorliegen einer akuten seelischen Krise (z.B. schwere Selbstverletzungen, Selbstmordabsichten, unkontrollierte aggressive Ausbrüche, Halluzinationen; in diesem Fall wenden sie sich bitte an die zuständige akut versorgende Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie u.o. den örtlichen Rettungsdienst bzw. die örtliche Polizei)
5) bitte beachten Sie unsere speziellen und verbindlichen Zeiten für die „offene Sprechstunde “ – donnerstags, 16:00 – 17:00 Uhr.

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WHO empfiehlt täglich drei Stunden Bewegung für Unter-Fünfjährige

Vor einigen Wochen gab die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erstmals Richtlinien für die tägliche Bewegung, den Medienkonsum und das Sitzen für Kleinkinder heraus. So sollten nach der WHO bereits Ein- bis Zweijährigen bis zu 180 Minuten am Tag in Bewegung sein, um späterem Übergewicht vorzubeugen. Unter Zweijährige sollten weiterhin bestenfalls keine Zeit vor Bildschirmen verbringen und auch ab zwei Jahren wird der maximale Konsum von einer Stunde am Tag empfohlen. Die Empfehlung gilt beispielsweise für Fernseher oder Smartphones. Ausreichender Schlaf (bei Ein- bis Zweijährigen etwa elf bis 14 Stunden, bei Drei- bis Vierjährigen etwa zehn bis 13 Stunden täglich) und möglichst wenig Zeit am Stück in sitzender Position sollen laut WHO außerdem zu einer guten psychischen und psychischen Entwicklung beitragen.

 

Klar ist, dass das empfohlene Pensum nicht jeden Tag in vollem Umfang umgesetzt werden kann und es damit nicht für alle Eltern akzeptabel und praktikabel ist. Deshalb hilft es eventuell, sich nach dem Grundsatz zu orientieren: Je mehr Bewegung und Bewegungsfreiheit, desto besser!

 

Den vollständigen Bericht der WHO (in englischer Sprache) finden Sie hier: https://www.who.int/news-room/detail/24-04-2019-to-grow-up-healthy-children-need-to-sit-less-and-play-more

 

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Herzlich willkommen, Frau Brocker!

Wir freuen uns sehr, Ihnen mit Frau Brocker ein neues Mitglied unseres MEZ -Teams vorzustellen. Sie fängt zum 15.05.2019 im MEZ an. Wir sind uns sicher, dass Frau Brocker unser Team der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten mit Ihrer Erfahrung verstärkt. Wir wünschen Ihr einen guten Start bei uns!

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